Mittwoch, 8. Februar 2012, 20:00 Uhr
Gr0ße Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1
Musik für Flöte und Klavier zum 150. Geburtstag Claude Debussys
Claude Debussy: „Prélude à l‘après-midi d’un faune“ (Fassung für Flöte und Klavier); “Syrinx“ für Flöte solo; aus: Préludes I und II für Klavier solo
Gabriel Fauré: Fantasie für Flöte und Klavier
Francis Poulenc: Sonate für Flöte und Klavier
Jacques Ibert: Aria für Flöte und Klavier
Olivier Messiaen: La Merle noire – Die Amsel für Flöte und Klavier
Stephan Heuberger: Clair d’étoile – hommage à Claude Debussy für Flöte und Klavier (Uraufführung)
Adelaide Kiefl, Flöte - Stephan Heuberger, Klavier
Claude Debussy (1862 – 1918) wurde mit der Uraufführung seines „Prélude à l’apres-midi d’un faune“ im Jahr 1894 in Paris schlagartig einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Debussy ließ sich bei dem Orchesterwerk von dem gleichnamigen Gedicht Stéphane Mallarmés inspierieren, der wiederum von der Musik so beeindruckt war, dass er dem Komponisten bescheinigte, noch tiefer in die Intentionen des Dichters einzudringen, als es dessen eigener Text vermag… Diese zarte, hintergründige Poesie, subtiler Humor und ein äußerst feiner Klangsinn zeichnen das gesamte Werk Debussys aus und machen ihn zu einem „einsamen in die Höhe schießenden Pfeil an der Schwelle der Neuzeit“ wie ihn Pierre Boulez nannte. Wie Boulez waren und sind viele Komponisten des 20. Und 21. Jahrhunderts Bewunderer Debussys, u. a. auch Olivier Messiaen, für den die Entdeckung seiner Musik ein prägendes Kindheitserlebnis war.