CHARAKTERISTIK EINES VOLKSGARTENS - DER ENGLISCHE GARTEN UND DAS ÖFFENTLICHE GRÜN IN MÜNCHEN
Charakteristik eines Volksgartens“: Der Englische Garten und das öffentliche Grün in München
Herzliche Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, am Dienstag, 12. November 2024, um 19.30 Uhr, im Pfarrsaal St. Ludwig (Ludwigstraße 22, 80539 München / Zugang über
Parkplatz linkerhand der Kirche)
Der Vortrag stellt den Englischen Garten im historischen und im Münchner Kontext vor. Die Gründungsidee für diesen „Volksgarten“ als eine Einrichtung zum öffentlichen Wohl geht auf den Amerikaner Benjamin Thompson, Graf Rumford, zurück. Auftraggeber der 1789 gegründeten Anlage war Kurfürst Carl Theodor. Die künstlerische Gestaltung ist Friedrich Ludwig von Sckell (1750-1823) zu verdanken, dem bedeutendsten deutschen Gartenkünstler seiner Generation, seit 1804 bayerischer Hofgartenintendant. Mit klassisch schönen „Bildern der Natur“ entwarf Sckell Landschaftsgärten, die sich durch große Dimensionen auszeichnen.
Prof. Dr. Iris Lauterbach studierte Kunstgeschichte und romanische Philologie in Mainz, Pavia und Paris. Promotion mit einer Arbeit über französische Gartenkunst des 18. Jahrhunderts. Mitglied der Forschungsabteilung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München, und Honorarprofessorin der TU München. Forschungen zur Geschichte der europäischen Gartenkunst vom 16. bis ins 20. Jahrhundert, zu Architektur und Stadtplanung im Nationalsozialismus und zum Central Collecting Point München.
Prof. Dr. Iris Lauterbach — Zentralinstitut für Kunstgeschichte (zikg.eu)
Foto: Der englische Garten in einer Radierung von J.E. Schleich 1806, stadtgeschichte-muenchen.de