>> Home > Willkommen!
 


© 2004-08 Impressum
Serverzeit: 09.09.10 21:12 Uhr
Besucher: Statistik
 
Optimiert für Mozilla Firefox
Auflösung: mind. 1024x768

Name: Pass:
Login wie im Forum 

Druckansicht

Sternsingen 2008

Unsere schnuckeligen sternkinder, sind sie nicht süß?

Auch dieses Jahr machten sich die drei Weisen aus dem Morgenland -ach nein aus St. Ludwig natürlich- wieder auf den Weg zu den Menschen der Gemeinde, um sie und ihre Familien für das neue Jahr zu segnen und um Spenden für ein Hilfsprojekt in Afrika zu sammeln. Begleitet wurden die drei Heiligen Könige von einem Sternträger und von Hannah und mir. Unserer Aufgaben jedoch bestanden hauptsächlich darin die Unmengen an Süßigkeiten zu schleppen und kräftig mitzusingen. Nachdem uns unser Diakon Norbert Uhlenbruck gesegnet hatte, machten wir uns auf den Weg in die ersten Haushalte jenseits der Ludwigsstraße. Es ist wohl eine logistische Meisterleistung herauszufinden, welcher der günstigste Weg von Wohnung zu Wohnung ist. So muss man sich nicht nur darum kümmern wo man hin muss, sondern auch noch wann. Es kann also passieren, dass man direkt an einer Wohnungstür vorbeikommt, der Familie jedoch noch keinen Besuch abstatten kann, da es die falsche Uhrzeit ist. Man muss später wieder zurück laufen. Dies nur am Rande. So ein Besuch läuft immer nach demselben Schema ab. Erst werden ein paar Strophen eines Liedes gesungen, dann wird der Text aufgesagt. Jeder König seinen Vers und zum Schluss der Stern. Dann wird der Segen auf den Türrahmen geschrieben. Cristus Mansionem Benedicat Zum Schluss gibt es eine Spende für die Kinder in Afrika und Süßigkeiten für uns. Die Sternsinger aus St. Ludwig genießen seit einigen Jahren den Luxus zur Mittagszeit von unseren Oberministranten Pizza gebacken zu bekommen. Doch das ist in der Tat auch nötig. Gibt es doch kleine Könige, die ausgehungert wie sie sind, acht Stück Pizza verdrücken können.
Vielen Dank an dieser Stelle für diese einmalige Verköstigung.


Auch am Nachmittag zog unsere kleine Gruppe, die in der Hektik des Samstages und im Regengrau der Stadt ein sonderbares Bild abgab, wieder los, um sich für die Kinder in Afrika einzusetzen. Schließlich kehrten wir erschöpft, aber glücklich, wieder zurück zur Kirche, wo wir dem Pfarrer am Sonntag in der Messe stolze 600 Euro überreichen konnten.