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Zauberblume statt altem Eisen

Beim Tischtennisturnier der Jugend war dieses Jahr viel Erfahrung im Spiel

Am 22. November 2008 war es soweit.Das Tischtennisturnier im Pfarrsaal von St. Ludwig kehrte nach zwei Jahren Abwesenheit vom Terminkalender der nationalen Tischtenniselite zurück. Leider lief die Marketingmaschinerie etwas kurzfristig an, so dass so gut wie alle Spieler aus dem Kreis der Jugendrunde waren. Stefan Schopf und Norbert Uhlenbruck waren die Ausnahmen, die sich den Jüngeren stellten und eindrucksvoll zeigten, dass sie keineswegs zum „alten Eisen“ gehören. Das könnten ruhig noch mehr sein, schließlich reicht – gemäß der Einladungen – die Altersgruppe „Senior“ von 16-99 Jahren. Doch der Reihe nach… Bei der Altergruppe „Junior“ traten drei „Unter-16jährige“ an und es setzte sich Andreas Wolf mit souveränen Siegen gegen seine zwei Kontrahenten Korbinian Staufer und Jonas Wogh durch. Bei den „Senioren“ waren immerhin 12 ambitionierte Tischtennisspieler bereit für das Turnier. Nach einer Gruppenphase und vier spannenden Achtelfinalmatches spielten Margarete „Tischtennisqueen“ Hauser, Stefan „Mister Effet- Angabe“ Schopf, Sebastian „Titelverteidiger“ Wolf und ich, Uli „Timo Boll“ Herz um die Plätze im Endspiel. In einem hochklassigen Spiel drängte Stefan Schopf mit all seiner Erfahrung den zweimaligen Champion Wolf an den Rand einer Niederlage, die dieser aber abwenden konnte. Im Finale jedoch konnte ich mich für die zwei bisherigen Finalniederlagen gegen Sebastian bei den letzten Turnieren in St. Ludwig revanchieren und den Pokal mit nach Hause nehmen. Sebastian dagegen freute sich über seinen zweiten Preis, einen „Bougie Magique“, eine Zauberblume aus Plastik. So schafften es die Nachwuchsorganisatoren Tobi, Maxi und Paul die Tischtennisturnier- Tradition der Pfarrjugend 13 TISCHTENNISTURNIER 1, 2, 3, 4 – Tischtennis!! Weißrusse, Vladimir Samsonov, ist in den Top 10 der Herren-Weltrangliste des ITTF (internationaler Tischtennisverband) im November 2008, vor ihm sind die vier Chinesen Wang Hao, Ma Lin, Ma Long, Wang Liquin und Timo Boll aus Deutschland. Stunden und 12 Minuten spielten bei der Weltmeisterschaft in Prag 1936 „Alex“ Aloizy Ehrlich (Polen) und Farkas Paneth (Rumänien) um einen einzigen Punkt. Die Berichte, wie das Spiel endete, sind unterschiedlich, es heißt der Rest des Spiels ging relativ schnell mit 21-6 und 21-5 an Ehrlich. Andere Quellen sagen, dass der zweite Ballwechsel weitere 20 Minuten dauerte und daraufhin Paneth seinen Schläger nach Alex Ehrlich warf und entnervt die Halle verließ. Das Match wurde demnach beim Stande von 2:0 im ersten Satz abgebrochen. EM-Titel (Einzel-, Doppel- und Mannschaft), 1 olympische Silbermedaille (mit der Mannschaft), sowie zuletzt 4 internationalen Turniere in Folge (in Salzburg, Moskau, Berlin und Warschau) gewann der überragende deutsche Tischtennisspieler Timo Boll 2008. , 00 mm ist die maximale Gesamtdicke einer mit Sandwich- Gummi beklebten Seite eines Schlägerblatts inklusive Klebstoff bei einem offiziell erlaubten Tischtennisschläger. Uli Herz wieder zu beleben und vielleicht finden nächstes Jahr noch mehr Spieler den Weg in den Pfarrsaal, denn „dabei sein ist alles“ und neben den „offiziellen“ fanden an den drei Platten einige andere Spiele statt, so dass (hoffentlich) alle ihren Spaß hatten. Uli Herz